29.11.2017

Unser Kommentar zu der Stadtratsitzung vom 27.11.2017

Bürgermeister Huber, ein fanatischer Befürworter der Windenergie, ohne Sinn und Verstand für die Probleme der Menschen und der Natur in unserer Region

Huber ist, wie die Atomkraftbefürworter der 50er und 60er Jahre, ein Mann ohne strategische Denkweise.

Er hat die furchtbar negativen Auswirkungen der Windernergie für die Zukunft der Bevölkerung und der Natur nicht im Blick.
Links-grün sozialisiert, geht es ihm, wie einem Getriebenen, nur um die Durchsetzung absurder "Weltverbesserungsprojekte". Damit bleibt er blind für die Komplexität der sogenannten Energiewende.

Huber erklärt in der Stadtratsitzung: "Der Hektar Wald läßt sich irgendwo wieder aufforsten und in zwei Generationen ist der Verlust an Wald wieder ausgeglichen."

Mit dieser einfachen Denkweise läßt sich Vieles schön reden!

Der Wald besteht nicht nur aus Bäumen, der Wald ist ein komplexes Ökosystem, daß über Jahrhunderte gepflegt und gehegt werden muß, um die Diversivität der Arten an Flora und Fauna zu erhalten.
Bei der Projektierung von WEA sind unglaublich viel Flächenverbrauch an Feldern und Wäldern nötig.
Niemals wird dieser Verbrauch an diesen immensen Flächen wieder rückholbar sein!

Die Gedankenlüge dieser Fraktion der "Weltverbesserer" ist für uns alle ein riesiger Schaden. Sollen wir uns das gefallen lassen??

Schon der Biogasflächenverbrauch an Feldern ist nicht verantwortbar!
Ackerböden werden mißbraucht und stehen für Lebensmittelproduktion nicht zur Verfügung.

Huber ist der Totengräber eines ökologischen Umgangs mit der Natur und den damit verbundenen Lebenswohl unserer Menchen in dieser so wertvollen Landschaft.

Er ignoriert selbst die Angaben der Windenergiebetreiber.

EnBW Mann Soukop sagt:"Eine Windhöfigkeit von 6,0 m/s ist das absolute Mindestmaß für den wirtschaftlichen Betrieb einer WEA." (In unserem Gebiet sind es maximal 5,2 m/s, laut Windenergieatlas.)

Huber interessiert das überhaupt nicht!

Uns muß nicht nur um seine Kinder und Enkelkinder bange sein, nein, dieser Mann macht eine ganze Region, mit den darin lebenden Menschen und der Natur, die ihm scheinbar egal sind, kaputt.

Er müßte doch erkennen, daß in allen anderen Bundesländern (ob Grün-Rot oder Schwarz regiert) längst der Ausstieg aus der Windenergie läuft.

Daß dieser Weltverbesserungstypus keine Transparenz und keine demokratische Entscheidung will, zeigte sich in der Stadtratsitzung!

Erpressungen eines Gemeinderats wurden noch nie so deutlich ausgeführt.

Das Bettenberggebiet war durch Gemeinderatsbeschluß ausgeschlossen.
Huber, in seiner Unfähigkeit die Stimmung und Weisheit seines Gemeinderats zu erkennen, haut mit der Keule eines "nicht zu gewinnenden juristischen Prozesses" um sich.

Natürlich hat sein TFNP keinen Wert, nie gehabt. Viel zu viele Fehler waren eingebaut.
Nach Abschluß aller sogenannter "harten Tabukriterien" hat Huber, und seine Planer, jeden Quadratzentimeter für die Windenergie zur Verfügung gestellt. Kein Flecken blieb seinem Eifer verborgen.

Deswegen kann seiner Aussage "die Dinge steuern zu wollen", kein seriöser Beobachter glauben schenken.
Jeder Windenergiebetreiber hätte diese von Huber ausgewiesenen Flächen nutzen können, alles andere ist eine Mär. Deshalb bräuchte es keinen TFNP. Die oben genannten "weichen Tabukriterien" kann ein TFNP sowieso nicht steuern, auch wenn Huber es uns einreden will!

Abstände zur Wohnbebauung und Höhen der WEA werden durch das BImschG und die abgeleitete TA-Lärm geregelt.

Nun zur Vorstellung des neuen TFNP durch das Ingenieur Büro Leopold:

Die Ausführungen von Herrn Leopold sind sehr fragwürdig und durch unsere Erkenntnisse widerlegbar.
Sie sind auftraggeberorientiert und selbst für Fachleute in der Schnelle der Vorstellung undurchschaubar.

Seine Kartierungen, die er in der Gemeinderatssitzung zeigte, sind unglaublich verwirrend.
Mit diesen vielen bunten Kreisen, die sich alle überschneiden und grenzenlos phantasievoll sind, hat man den Eindruck, als wären sie während eines LSD-Trips entstanden.
Dann kamen auch noch spinnennetzartige Kartierungen und man wartete buchstäblich darauf: Wann startet der Horrorfilm und wann werden die Gemeinderäte und der BM von diesen Bildern endgültig geistig verschlungen.

Doch eine beachtliche Anzahl von Gemeinderäten blieben nüchtern und ließen sich weder durch die Bilder, noch durch den Vortrag des Herrn Leopold beeindrucken.

Wir waren sehr erstaunt über die gelungenen Argumente gegen den Entwurf des TFNP der Gemeinderäte. Vielen ist bewußt, daß ihr BM nicht mehr Alles im Griff hat. (Des Kaisers neue Kleider)
Ganz schlaue Argumente der Gemeinderatsmitglieder brachten Huber, mit hochrotem Kopf, aus dem Konzept!

Alle Bürger der Stadt Dornhan können stolz auf die kritischen Mitglieder des Gemeinderats sein!

Sie stimmten dagegen oder enthielten sich der Stimme zu dem "letzten Aufgebot" das BM-Huber zu liefern hatte!

Vier Stimmen dagegen und zwei Enthaltungen, kein schlechtes Ergebnis bei dieser Erpressungsshow des Bürgermeisters.

Ein geistg undurchsichtig strukturierter BM und seine obskuren Planer und Rechtsanwälte sollen die Zukunft der Kernstadt und ihrer Ortsteile bestimmen?

                        NEIN!!!

Huber hat bestimmt andere Qualitäten, aber von erneuerbaren Energien und den damit verbundenen Themen versteht er gar nichts.

Der Schwabo hat eine hübsche Redakteurin zur Stadtratsitzung geschickt. Sie hat einen perfekten Bericht nach "DDR-Manier" darüber verfasst. Hofberichterstattung nennt man das!
Keine Argumente gegen Hubers Irrsinn werden genannt. Weder "Weckruf"-Fragen noch Gemeinderatsmitgliederfragen sind im Artikel erwähnt.

So wird das Vertrauen der Menschen in die Presse weiter ausgehöhlt. Schade!

Über die Stadtratsitzung in Sulz wird es in Kürze auch einen Bericht geben, sowie über unser weiteres Vorgehen.

Bitte spendet viel, viel Geld, wir müssen uns jetzt weiter gerichtlich gegen diese perfide Vorgehensweise von Windradbetreibern und Behörden (Verwaltungen) zur Wehr setzen!!!!

Wir bitten dringend um Kommentare und Anregungen über unsere Email-Adresse.


27.11.2017

Liebe Freunde und Unterstützer,

heute fand eine Stadtratsitzung in Dornhan statt, an der wir teilgenommen haben. Unsere Fragen könnt Ihr hier noch einmal nachlesen.

1) Zu dem Ornithologischen Gutachten der Firma faktorgrün hat Herr von Podewils Ihnen (dem Gemeinderat) ja schon einige Informationen schriftlich/mündlich zukommen lassen.

Dazu, möchten wir wissen, ob Ihnen bekannt ist, daß es sich bei den Gutachtern nicht um spezialisierte Ornithologen handelt, sondern nur ein Ingenieur und eine Biologin und damit die erforderliche fachliche Qualifikation der Gutachter nicht gegeben ist?

Und damit verbunden: Ist Ihnen bekannt, daß nach den Richtlinien der LUBW für Naturschutzrechtliche Gutachten alle Vogel-Beobachtungen der letzten drei Jahre in die Bewertung einfließen müssen und nicht nur eine kleine Momentaufnahme von einem Monat für ein abschließende Bewertung ausreicht, und aus diesem Grund, bei seriöser Betrachtung aller o.g. Aspekte bestätigen, daß dieses Gutachten keine fachliche oder rechtliche Bedeutung hat und deshalb keine Entscheidungsgrundlage für einen Beschluß zur Freigabe der Konzentrationszone Bettenberg dargestellt?

2) In einem Artikel des Schwabo vom 08.09.2017 äußerte der Projektleiter der EnBW für WEA, Herr Soukop, daß WEA erst ab einer Windhöffigkeit von 6.0 m/s wirtschaftlich betrieben werden können und gibt die Baukosten von WEA mit 230m Höhe pro Windrad zwischen 5-6 Mio.€ an.

Frage: Haben wir irgendwo im Stadtgebiet eine gesicherte Windmessung die den  Wert von 6.0 m/s erreicht und warum wurden in der Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung die Baukosten für die Stadtwaldanlage mit nur 1,4 Mio.€ angesetzt?

Ist Ihnen nicht bekannt, daß damit nicht nur Gebühren für die Genehmigungen viel zu gering ausfallen, sondern auch die angegebenen falschen Baukosten dazu führen, daß der Stadt Dornhan Gelder für Ausgleichsmaßnahmen unterschlagen werden, deren Höhe sich auch nach den Baukosten richten?

3) Zu 3.2.4. aus den Anregungen zum Sachlichen Teil des Teilflächennutzungsplan

Wenn das RP Freiburg Ihnen und Ihren Planern ganz klar vorwirft, Sie hätten "mangels ausdrücklicher Regelung keine Ausschlußwirkung für das übrige Plangebiet", im zuletzt vom Gemeinderat verabschiedeten Flächennutzungsplan erzielt, und damit den von Ihnen vorgeblichen Grund für eine Aufstellung eines Flächennutzungsplan (Verspargelung der Landschaft) zu 100% verfehlt, dann möchten wir bitte wissen, verstehen Sie und Ihre Planer eigentlich wirklich was von dem, was Sie da tun und wäre es nicht besser die Stadt Dornhan verzichtet, wie die Stadt Sulz, auf den TFNP nach der alten Weisheit: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende?

Und wäre es deshalb nicht besser, die Stadt Dornhan würde mit dem "Weckruf", mit seinen Unterstützern und Mitstreitern, eine fachliche und juristische Kooperation eingehen, damit wir, wie Sie es als Bürgermeister ursprünglich auch wollten, weitere WEA in unserer herrlichen Natur und unserem schönen Landschaftsbild gemeinsam verhindern?

4) Zu 3.2.6. aus den Anregungen zum Sachlichen Teil des Teilflächennutzungsplan

Finden Sie es nicht unredlich, nach dem Motto "der Zweck heiligt die Mittel", daß Sie für die Planung des Windparks ein vergleichsweise Spielzeugwindrad von nur 95m Nabenhöhe als Referenzwindrad zu Grunde legen und sich deshalb Abstände zu Wohngebieten nach unten verschieben lassen und die bedrängende Wirkung, Schattenschlag und Lärm verharmlost werden?

Das wirft Ihnen das RP Freiburg implizit vor, und damit verbunden die Bettenberg-Problematik:

Der Gemeinderat hat mit Mehrheit beschlossen die Bettenbergzone nicht als Vorranggebiet auszuweisen. Jetzt sorgen Sie sich um eine "unangemessene Beschränkung der Konzentrationszone Bettenberg" und setzen sich für die dortigen Belange der Windradbetreiber ein. Nehmen Sie Ihre Gemeinderatsbeschlüsse noch ernst?



09.06.2017

Liebe Freunde und Unterstützer,

wir werden Euch hier, im vierteljahres Rhythmus, immer Bericht erstatten über unsere Arbeit und die juristischen Maßnahmen, die wir ergriffen haben um die 6 WEA in unserer Region zu verhindern. Sollten sich aber unerwartete Entwicklungen ergeben, dann auch früher!

Zunächst möchten wir uns bei allen Spendern herzlich bedanken. Ohne sie wäre der Kampf gegen die EnBW und Enercon nicht weiter zu führen!!!

Erfreulich waren auch die Spendensummen, die bis zu 1000 € und mehr (!) als Einzelspenden auf das Spendenkonto eingegangen sind. Aber jede Spende hilft uns in unserem gemeinsamen Kampf gegen die Windräder!

Wir führen diesen Kampf stellvertretend für Euch alle!

Alle Spender, außer EnBW- und Enercon-Mitarbeiter und Menschen die von den Anlagen profitieren, dürfen persönlich Kontoeinsicht nehmen um sich zu vergewissern, was mit ihren Spenden geschehen ist (Spendenquittungen können wir nicht ausstellen.)

Trotz aller Freude über die eingegangenen Summen, der Spendenaufruf ist immer noch aktuell.

 Kontoverbindung: Weckruf - Dornhaner- und Sulzer Windkraftgegner

          Volksbank Rottweil

          IBAN: DE 46 6429 0120 0157 1520 06

          BIC:  GENODES1VRW

Wir brauchen für die juristische Auseinandersetzung leider sehr viel Geld! Anwalt-, Behörden- und Gerichtskosten sind unglaublich hoch!!!

Bitte spendet weiter so großzügig, damit wir uns gemeinsam gegen die Monsterräder zur Wehr setzen können und nicht auf halbem Weg stehen bleiben müssen.

Unsere Lebensqualität, unsere so wertvolle Natur und das einmalige Landschaftsbild werden durch die 230m hohen Naturfrevelanlagen in höchstem Maße bedroht!

 

Was haben wir inzwischen dagegen unternommen?


1.     Die juristische Seite und Eure Spendengelder

Ihr wißt, daß die Dornhaner Stadtwaldanlage unser erstes Ziel im Kampf gegen alle EnBW-Anlagen - also auch die auf Sulzer Gemarkung - in einer Art Muster-Prozess geführt wird.

Wenn wir diese Anlage kippen, sind die Sulzer Anlagen auch so gut wie gestorben. Grundlage für alle 3 Anlagen sind die Gutachten der „BFL“ (Naturschutzrechtliches Gutachten) und „Cube“ (Immissionsschutzrechtliches Gutachten).

Um diese katastrophal schlechten Gutachten anzufechten haben wir unser RA-Büro Prof. Elicker engagiert.

„Widerspruch“ gegen die Genehmigung der Stadtwald-Anlagen, durch das LRA-RW, haben wir eingelegt.

Da die EnBW den „Sofortigen Vollzug“ der Genehmigung auch noch von LRA-RW gestattet bekam, mussten wir mit Hilfe unseres RA-Büros diesen „Vollzug“ verhindern. Es hätte bedeutet, daß die EnBW, ohne den Widerspruchbescheid oder eine gerichtliche Entscheidung abzuwarten, sofort mit den Baumaßnahmen hätte beginnen können.

Das musste verhindert werden!

Zumal die Obere Forstbehörde beim RP-Freiburg schon das O.K. zu der Waldvernichtung im Stadtwald gegeben hatte!

Unser RA hat die EnBW mit einem „Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz“ (AvR) in ihrem Tatendrang gestoppt!!!

Nach unserem Antrag, die Baumaßnahmen zu stoppen, hat das Gericht Stellungnahmen von EnBW und LRA-RW eingeholt.

Die Anwälte der EnBW und das LRA-RW kommen - in ihren Stellungnahmen - in vielen Punkten nicht zu einer gleichen Meinung. Sie widersprechen sich gegenseitig. Unser RA hat beide in einer weiteren Stellungnahme zerpflückt.

Trotzdem: Wir müssen jetzt abwarten. Es kann ein richtungsweisendes Urteil werden, welches die EnBW - aufgrund der großen finanziellen Möglichkeiten - in die nächste Instanz treiben kann. (Überlegt Euch einen Stromanbieterwechsel.)

Aber die EnBW wird auch schon bald merken, daß aussichtslose, von Widerstand geprägte und unrentable Projekte nur „Energie“ kostet. Unser Anwalt - und dessen Unterlagen können auch bei uns eingesehen werden - hat bisher hervorragende Arbeit geleistet.

Die Anwaltsgebühren sind dementsprechend (im 4-stelligen Bereich) und jeder Spender kann sie bei uns abfragen.

Also: „Widerspruch“ und „Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz“ sind momentan die juristischen Maßnahmen, die Kosten für Anwalt, Behörden und Gericht erzeugen. Mit nicht geringen Erfolgsaussichten!!

 

2. Die Arbeit vor Ort

Wir mussten in einigen Stadtratsitzungen erfahren, wie der Dornhaner BM Huber seine Stadträte regelrecht erpresst (insbesondere bei dem Einvernehmen für die Repoweringanlage) um sein Gesicht zu wahren.

Sein Teilflächennutzungplan (TFNP) ist gescheitert. Seine Behörden-Ratgeber sagen mal „hü“ und mal „hot“ und er weiß eigentlich nicht wie ihm geschieht.

Lest die Antworten auf unsere Fragen in der Bürgerfrageviertelstunde in den drei Amtsblatt ausgaben (PDF – Download hier) - ein Desaster!!

Jetzt hat er für den „Bettenberg“ (Enercon-Anlagen) ein Gutachterbüro beauftragt, wir sind gespannt wie Huber die Ergebnisse bewertet. Wir haben eigene Ergebnisse. Die Sulzer (Hopfauer/Brachfelder) haben einen guten Stadt-/Ortschaftsrat und BM, aber an dem Dornhaner BM geht in dieser Sache jede Vernunft vorbei.

 

3. Politische Betrachtung

Mit drei MDL haben wir Gespräche geführt. Besonders hat uns der CDU-Mann enttäuscht. Er hat sich nie wieder gemeldet. Der FDP-Abgeordnete war auch bei uns zu Gast, aber bis jetzt auch keine Resonanz. Nun steht ein Termin mit Minister Hauk im Juli an. Mal sehen ob sich da etwas ergibt.

Wenn ihr weitere Fragen habt, schreibt sie uns in einer E-Mail (Kontakt) mit Angabe Eurer Telefonnummer, wir rufen Euch zurück!

Wir bleiben optimistisch!!

Herzliche Grüße und vielen Dank


Aktuelle Fotos von bis zu 60 Milanen, die über dem Bettenberg kreisen, könnt ihr hier anschauen. (Fotografiert von Robert Glück.)

Hier noch der Link zu einem Artikel über „Falschmessung des windradgenerierten Infraschalls durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württembergs (LUBW)“



04.04.2017

Erläuterungen zum Spendenaufruf

Liebe Freunde und Unterstützer,

in den letzten Tagen, nach Verteilung unseres Spendenaufrufs, werden wir immer wieder - und zu Recht - gefragt, welche Kosten durch die Verfahren gegen die WEA bisher entstanden sind und in Zukunft noch entstehen werden.

Zunächst: Die bisherigen Aufwendungen für unseren Rechtsanwalt und seine Bemühungen (RA Prof. Elicker) beliefen sich auf 9.271 €. Diese Kosten haben zum größten Teil die Weckruf-Mitglieder, aber auch mit einem sehr hohen Anteil die Mitglieder der IG-Hopfau getragen.

Mit dem RA - Büro haben wir einen Honorarvertrag auf Stundenbasis abgeschlossen. Pro Stunde werden inkl. Mwst. 240/300 € abgerechnet.

Die jetzt von unseren Unterstützern eingehenden Spenden werden nur für zukünftige Gebühren, Gerichts- und Anwaltskosten verwendet.

Sollte sich ein Förderkreis aus sehr engagierten Bürgern für unser Projekt zusammen schließen und finden, der uns begleitet und finanziell besonders unterstützt und alle Kontakte ausschöpft, wäre uns allen sehr geholfen und alle Spenden der Bürgerschaft würden doppelt und dreifach wirken!

Die Verfahrensschritte:

  • Unser RA hat gegen die Dornhaner Stadtwaldanlagen Widerspruch eingelegt. Das Widerspruchsverfahren ist in zwei Schritte unterteilt.
Das LRA-RW prüft nochmals seine eigene Entscheidung zur Immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (I.G.).

Sieht das LRA seine Fehler ein, so wird ein sog. "Abhilfebescheid" erlassen. (Diese Möglichkeit ist sehr unwahrscheinlich!)

Kommt es zu keinem "Abhilfebescheid", geht dieses Verfahren an das Regierungspräsidium nach Freiburg. Dort wird zunächst eine sog. "Vorprüfung" durchgeführt. Im "Schnellverfahren" wird die "Aussicht auf Erfolg des Widerspruchs" geprüft.

Sollte der "Erfolg" hier bezweifelt werden, müssten wir den Antrag auf "abschließenden Widerspruchsbescheid" stellen um eine mögliche Klage beim Verwaltungsgericht (VG-FR) einreichen zu können.


  • Eventuell brauchen wir noch ein "kleineres" Ornithologisches Gutachten.


Problematisch ist jedoch, daß die Bauanträge für jeden Standort gesplittet sind:


1. Stadtwaldanlage (1)

2. Hopfauer Anlagen (2)

3. Bettenberg Anlagen (2)

4. Repowering Anlage (1)


Es liegen den Behörden also 4 Anträge auf Immissionsschutzrechtliche Genehmigung vor.

Gegen jeden Antrag müssten wir, wenn er genehmigt würde, Widerspruch einlegen. Mit den oben beschriebenen weiteren möglichen Verfahrensschritten.

Wichtig!: Unser Handeln steht unter einem großen Zeitdruck, denn gegen die Stadtwaldanlage müssen wir jetzt juristisch vorgehen. Wir hoffen mit dieser "Musterklage" das gesamte Projekt "Windpark" Dornhan-Sulz zum Stillstand zu bringen. Deshalb brauchen wir Eure Spenden baldmöglichst.

Unsere Hauptforderung ist eine "Umweltverträglichkeitsprüfung" durchführen zu lassen. Dabei werden sämtliche Aspekte zur Genehmigung von WEA für den "Windpark" nochmals geprüft und die Gefälligkeitsgutachten der Windkraftbetreiber sind nicht mehr alleinige Entscheidungsgrundlage.

Außerdem geht es dann vom "Nicht-öffentlichen Verfahren" ins "Öffentliche Verfahren" und wir hätten die Möglichkeit auch mit eigenem Gutachten und Fachleuten in das Verfahren einzusteigen.


Zusammenfassend:

Mit dem juristischen Widerstand - bis hin zur Einreichung der Klage werden wir versuchen auch die anderen Anlagen zu Fall zu bringen.

Trotzdem kann es sein, daß es noch weitere Genehmigungen geben wird und darauf müssen wir uns, auch finanziell, einstellen.


Die Verfahrenskosten:

Bisher für Anwaltskosten und Behördengebühren 9.271 €. (Bezahlt vom Weckruf und der IG-Hopfau)


Zu erwartende Kosten und Gebühren:

Widerspruchsverfahren:

Je nach Umfang der Prüfung durch den RP-Fr. zwischen 800 - 3.000 €.

(Noch vor ein paar Jahren war das kostenlos - jetzt will man die Windkraftgegner mit hohen Gebühren abschrecken.)


Klageverfahren:

Können wir jetzt noch nicht genau benennen. Für Anwalt und Gerichtsgebühren in der 1. Instanz, nehmen wir aber 5.000 € an (und das sehr konservativ.)


Gutachterkosten:

Je nach Umfang der Beauftragung

10.000 - 40.000 


Ihr seht, daß es finanziell sehr aufwendig werden kann.

Da wir selbst schon pro Person bis zu 3.300€ (zwei Mitglieder) gespendet haben, bitten wir Euch auch großzügig für unser gemeinsames Projekt zu spenden, aber auch jede kleine Spende hilft!

Wir vom "Weckruf" und die "IG-Hopfau" führen das Verfahren ja selbstverständlich für alle betroffenen Bürger, für unsere Natur und die Landschaft!!

Wir werden jedem Spender, der es möchte (außer Mitarbeitern der Energieunternehmen und anderen Nutznießern der WEA), anonymisiert und nur persönlich Einsicht in unser Spendenkonto gewähren und einen ausführlichen Zwischen- und Abschlussbericht vorlegen.

Und denkt auch an den Wertverlust Eurer Häuser!

Herzlichen Dank jedem Spender


P.S.: Für noch detailliertere Informationen zum Verfahren werden wir uns bekannten zukünftigen Spendern eine E-Mail schicken, bzw. telefonisch Auskunft geben.

*

17.03.2017

Liebe Freunde und Unterstützer,

Jetzt wird es richtig ernst
und es kommt auf Jeden von uns an !!!

seit fast 2 Jahren kämpfen wir gegen den sogenannten „Windpark“ Dornhan/ Sulz. Ihr seid uns mit Informationen und Unterschriften eine große Hilfe.

Mit den Behörden und den Gemeinden waren wir immer im engen Kontakt
und haben dadurch kleine Erfolge erzielt, die uns schon im Vorfeld Mut machten, dass die Entscheidung des LRA - Rottweil zu unseren Gunsten entschieden wird. 

Doch nicht die Vernunft, sondern der politische Druck auf die Gemeinden und Behörden, diesen  „Windpark“ durchzuboxen, scheint am Ende den Ausschlag zur Genehmigung gegeben zu haben.

Sachlich falsche und methodisch zweifelhafte Gutachten liegen den Entscheidungen zu Grunde.

Diese werden wir jetzt, mit Hilfe eines Fachanwaltes – Herrn Prof. Elicker – juristisch bekämpfen. Der RA hat bereits Widerspruch gegen die Genehmigung und die Begründung hierzu an das LRA Rottweil gesandt. Die neuesten Entwicklungen sind jedoch unvorhersehbar und von monströser Dimension, da nun auch die Enercon drei weitere Windräder, jeweils 230 m hoch beantragt hat (2 in Fürnsal auf dem Bettenberg und 1 auf dem Kalten Feld/ Brachfeld, als Ersatz für das alte, kleinere Windrad).

Was sich bei uns abspielen wird / soll:

 Auf einer eng begrenzten Fläche von 8 km² sind nun 6 Anlagen geplant, davon 5 mit 230 m Höhe und 1(eines) mit 200 m Höhe.

 Dies wird in ganz Deutschland einmalig sein, für das Landschaftsbild und mit klaren negativen Folgen für Mensch und Natur sein!

 Und das in unserem wunderschönen Glatttal und den angrenzenden Gebieten.

Viele von Euch werden sich diese Giganten nur schwer vorstellen können.

 Dieser „Windpark“ hat wahrhaftig negativ – biblische Ausmasse. 

Für uns ist es der neuzeitliche Turmbau zu Babel.

Und genau deshalb kämpfen wir dagegen:

Weil Menschen, die Natur und das Landschaftsbild Jahrzehnte darunter zu leiden haben und unsere Stromkosten genau so weit nach oben treibt 
wie die Windräder.

 Und unsere Boden- und Gebäudepreise verlieren bis zu 50% an Wert!

 Belästigungen wie Lärm – vor allem Nachts –, übermässiger Schattenschlag, und die im engen Glatttal „Bedrängende Wirkung“ des Landschaftsbildes sollen und müssten alle  Anlieger zukünftig ertragen!

 Gewinne machen nur – durch ungeheuerlich hohe Subventionen und Abschrei-bungsgutschriften – die Betreiber der Windräder und die Grundstücksverpächter / Baulastenträger mit obszön hohem Pachtzinsertrag.

(Und wir dürfen ihre Wirtstierchen sein.) Deren Treiben und Profitgier gegen die Schöpfung müssen wir durch die ständig steigenden EEG-Umlagen finanzieren.

 Ungeachtet dessen peitschen die Behörden die Projekte voran.

Darum benötigen wir nun Eure finanzielle Hilfe, um uns gegen EnBW und Enercon juristisch wehren zu können, denn Anwaltskosten, Behörden- und Gerichts-gebühren liegen im mittleren 5-stelligen Bereich.

 Bitte macht deshalb Eure Taschen weit auf und spendet großzügig um die 
„Windparkhölle“ für das Glatttal, Brachfeld und Fürnsal zu verhindern.

 Kontoverbindung: Weckruf - Dornhaner- und Sulzer Windkraftgegner

          Volksbank Rottweil

          IBAN: DE 46 6429 0120 0157 1520 06

          BIC:  GENODES1VRW

 P.S.: Für alle, die sich detaillierter über das gesamte Geschehen der letzten Wochen informieren wollen, werden wir auf dieser Webseiteeine Zusammenfassung erstellen (wird in den nächsten Tagen geschehen).

Mit neuen Informationen, Einschätzungen und Visualisierungen hoffen wir die meisten Fragen beantworten zu können. Jedoch kann sich auch jeder persönlich an uns wenden.

Spendenquittungen können wir nicht ausstellen da wir keinen Vereinsstatus haben. Alle Spenden werden jedoch vertraulich behandelt. Nach Abschluss der Aktionen werden wir einen Rechenschaftsbericht vorlegen.

 Wir danken allen, die sich gegen diese, die Allgemeinheit belästigende Ungetüme  einsetzen und uns bei diesem Vorhaben
mit ihrer Spende unterstützen!

*

Liebe Freunde und Unterstützer,

das Jahr 2015 war für uns auch, die gerade noch rechtzeitige Gründung des "WECKRUF" 

(deshalb der Name).

Nicht zu spät haben wir die kommende Bedrohung für unsere Natur und Landschaft durch die Windkraftmonster erkannt!

Deshalb konnten wir durch die grandiose Unterstützung von
zwei Grundeigentümern, zwei Windkraftanlagen auf dem Kalten Feld verhindern!
So muß es weiter gehen!


Allerdings hatte dies zur Folge, daß "Ausweichstandorte" gesucht und teilweise gefunden wurden.

Wir nennen uns "Dornhaner Windkraftgegner". Jetzt aber kämpfen wir notgedrungen auch gegen die ökologischen Krebsgeschwüre auf der Gemarkung Sulz (Hopfau, Brachfeld, Dürrenmettstetten). Unsere Argumente dagegen hatten wir - schlagzeilenartig - schon im Flyer genannt und dann in unserer ersten Informationsveranstaltung (18.11.2015) durch Fakten und Quellenangaben untermauert.

Für die Zeit nach Fastnacht planen wir Bürgerversammlungen in Bettenhausen, Leinstetten, Fürnsal, Brachfeld/Hopfau. Unser Ziel ist die weitere Aufklärung und Mobilisierung der kritischen Bevölkerung.

Unsere Unterschriftenaktion ist zwar erfolgreich, aber wir haben noch keine 10% der Unterschriften der wahlberechtigten Bevölkerung erreicht. Bitte sprecht mit Euren Verwandten, Freunden und Nachbarn, damit sie unser Projekt mit ihren Unterschriften unterstützen.

Da im März die Landtagswahlen stattfinden, werden wir mit den Kandidaten Kontakt aufnehmen, um den ein oder anderen für unsere Sache zu gewinnen.

Weiterhin sind Einsprüche durch uns zu Teilgenehmigungsverfahren wichtige Maßnahmen, um die Windkraftanlagen zu verhindern.

Liebe Freunde, die Klimakonferenz in Paris, die gerade zu Ende gegangen ist,
hat Beschlüsse gefaßt, die jedem von uns ans Portemonnaie gehen werden.
Unter anderem in Form von verpflichtender Energiesanierung an Häusern,
oder als Steuern auf fossile Brennstoffe.

Der Staat hat dafür kaum finanziellen Förderungsspielraum (Flüchtlingskrise) und wird die Häuslebesitzer und Mieter, wie bei den jetzt schon in vielen Städten und Gemeinden beschlossenen Grundsteuererhöhungen, zur Kasse bitten, damit er die "Klimaziele" erreichen kann.

Versteht uns nicht falsch, wir beschreiben nur die Realität und die Konsequenzen für uns alle.

Eine weitere Auswirkung wird sein, daß die völlig unwirtschaftliche Windenergie in unserer Region nochmals forciert werden wird.  Unser Widerstand wird größer und härter werden müssen.

Über all diese Themen werden wir bei den Bürgerversammlungen sprechen und diskutieren können.
Näheres dazu dann ab Mitte Januar.

Zum Schluß möchten wir auf die sehr wichtige und interessante Veranstaltung unserer Alpirsbacher Mitstreiter hinweisen. Sie haben für den 22.12.2015 im Bürgersaal in Alpirsbach eine große Bürgerversammlung geplant.

Ein gutes neues Jahr 2016!

Peter Heimberger und Robert Glück


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Informationsveranstaltung

Mittwoch, 18.11.201519.00Uhr im Restaurant Waldkauz, Braunhalde 1, 72175 Dornhan

Wir freuen uns über den gelungenen Abend und die fachkundigen Teilnehmer. Bitte laßt uns was draus machen und hoffentlich konnten wir einige von Euch zur Mitarbeit bewegen, denn wir brauchen Euch als aktive Unterstützer.

- PDF-Download der Powerpoint-Präsentation -

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NEU: Unter Aktuelle Nachrichten

Link zu einem Beitrag über gesundheitliche Folgen von Windkraftanlagen

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Unsere Argumente gegen Windkrafträder in Dornhan und Umgebung haben wir hier aufgelistet. Wir möchten Euch auf unseren Webseiten, über den Flyer hinaus, über Aktuelles informieren. Gemeinsam können wir den Bau der Windkrafträder verhindern. Deshalb suchen wir dringend nach weiteren Mitstreitern und Unterstützern aus allen Ortsteilen. Kontakt

Am Mittwoch den 28.10.2015 wurde unser Flyer gegen Windkraftanlagen (WKA)  in Dornhan und Umgebung über den WOM verteilt.

An dem Flyer findet Ihr auch ein Dokument zur Unterschriftenaktion gegen WKA in unserem Gebiet. Das Dokument kann auch als PDF zum ausdrucken hier PDF-Download heruntergeladen werden.

Wir danken Euch für die Unterstützung und Eure Unterschriften.

 Wichtig: Bitte dazu unsere Rubrik Über uns - Was läuft lesen.


Unsere Forderung:

    Keine Windkraftmonster in      Dornhan und Umgebung!

Bis jetzt war es in Dornhan ruhig, zu ruhig - denn eine echte Bedrohung für Natur, Mensch und das Landschaftsbild unserer kleinen Stadt sind die geplanten riesigen Windkraftanlagen (WKA),
die hier reingedonnert werden sollen.

Und wir haben einen mächtigen Gegner, der ein politisches Projekt mit vergleichsweise nur geringer wirtschaftlicher und ökologischer Relevanz, durchzusetzten versucht.

Selbst Windkraftbefürworter müssten, bei ganz vernünftiger Abwägung aller Argumente, diesem Unfug an diesem Standort, eine klare Absage erteilen.


Was ist geplant:

Von vier sogenannten Windvorranggebieten (Kaltes Feld, Bettenberg, Hardt, Lungholz) kamen zwei (Kaltes Feld und Lungholz) in die engere Wahl für die Aufstellung der Windräder.

Aber von den zwei auf dem Kalten Feld vorgesehenen Windrädern, lassen sich "nur" ein oder zwei im Stadtwald realisieren. Ein aufrechter und tapferer Landwirt verweigerte seine Zustimmung und Ackerflächen für das zweite Windrad. Damit ist es sehr, sehr wahrscheinlich, daß auf dem Bettenberg, die so "verlorene" Anlage gebaut werden soll.

Neueste Meldungen sagen, daß auch noch zwei weitere Anlagen im Grenzbereich Sulz (Hopfau) - Dornhan aufgestellt werden sollen.

Die Altanlage auf dem Kalten Feld wird voraussichtlich durch eine weitere Monsteranlage ersetzt.


Warum sind wir dagegen:


Naturzerstörung

Wir haben im Stadtgebiet und Umgebung unbestritten seltene Vogel- und Tierarten (Milane, Fledermäuse, Uhu, Hohltaube) deren Leben massiv bedroht würde. Aber auch andere "nicht geschützte" Waldtiere leiden unter der naturfremden Bedrohung, wie Jäger bestätigen.

Die Assimilation der Pflanzen kann durch den permanenten Schattenschlag dauerhaft gestört werden. Wissenschaftliche Untersuchungen dazu werden von interessierten Kreisen nicht beauftragt. (Auch wenn das alles ein außerörtlicher "Bio"-Landwirt nicht so schlimm findet.)


Mensch und Gesundheit

Belästigung durch Schattenschlag

31,5 Stunden im Jahr müssen hingenommen werden. (Wer zählt die Stunden?) Wer Schattenschlag schon mal erlebt hat, dem ist jede Sekunde zuviel!


Belästigung durch Geräuschemissionen

Der Monsteranlagenbetrieb wird nur durch besonders schallgedämmte Fenster weniger stark gehört werden. Was aber wenn, wie in diesem Sommer, auch nachts Fenster geöffnet werden müssen? An Schlaf kaum zu denken!


Belästigung durch Infraschall

Ein Geräusch unter 20 Hertz, angeblich vom Menschen nicht akustisch wahrnehmbar. Wissenschaftliche Studien dazu sind in Auftrag. Viele dänische Kommunen genehmigen bis zur Fertigstellung eines Gutachtens durch ein Krebsforschungsinstitut keine weiteren Onshore-Windräder mehr. Das Ergebnis wird 2017 erwartet.


Standortfaktoren und wirtschaftliche Nachteile

Windschwache Region

Wir leben in einer, für Deutschland betrachtet, windschwachen Region (Windhöfigkeit auf dem Kalten Feld 4,7 - 5,5 m/s). Deshalb, um einigermaßen Geld zu verdienen (Ist es die schwarze Null?), braucht es bis zu 207m hohe Monsterräder.

Landschaft und Abstände


Durch die geplanten Anlagen sind besonders, aber nicht nur, Bettenhausen, Leinstetten, Hopfau und Reinau betroffen.

Für Bettenhausen und Leinstetten wird ein verheerendes Landschaftsbild zu erwarten sein. Nicht zuletzt durch die scheinbar willkürlich gesetzten Abstandsregeln von nur 700m zu Ortschaften (in Bayern mehr als 2km).

Bevölkerungsentwicklung

Haus- und Grundbesitzervereinigungen weisen darauf hin, daß in Gebieten wo WKA stehen, der Zuzug erheblich rückläufig ist. Die Abwanderung dafür umso größer.

Wertverluste für Grundeigentümer

Durch o.g. Gründe sinken Werte für Häuser und Bauland um bis zu 30%. Vermieter bekommen keinen ortsüblichen Mietzins mehr. Dies ergab eine Studie der Universität Frankfurt und des Haus- und Grundeigentümer Vereins.

Fazit

Für alle Betroffenen, Natur, Mensch und Landschaft wäre der Bau und Ausbau dieser Monsterräder eine Katastrophe.
Wenn die Erfinder der Energiewende diese Opfer verlangen, die sie selbst wahrscheinlich nicht zu bringen bereit sind,
haben sie ein natur- und menschenverachtendes und verantwortungsloses Politikverständnis.

Schluß mit diesem Schwachsinn!
Laßt uns laut werden im Städtle!